Checkliste 2026 · Kostenlos als PDF

Privatinsolvenz vorbereiten: Ihre vollständige Unterlagen-Checkliste.

Was Sie für die Schuldnerberatung und den Insolvenzantrag wirklich brauchen – sortiert in sechs Bereiche, zum Abhaken am Bildschirm oder als elegantes PDF zum Ausdrucken.

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Die Unterlagen im Überblick

Vor dem Antrag

10 Fehler, die Ihre Restschuldbefreiung gefährden.

Viele Schuldner scheitern nicht am Verfahren, sondern an Entscheidungen in den Monaten davor. Diese Punkte sollten Sie kennen.

  1. 01

    Kein Vermögen verschenken oder unter Wert verkaufen

    Übertragungen an Angehörige vor dem Antrag können angefochten werden und sind im schlimmsten Fall strafbar.

    §§ 129 ff. InsO · § 283 StGB

  2. 02

    Keine Gläubiger bevorzugen

    Wer kurz vor dem Antrag nur Familie oder Freunde zurückzahlt, riskiert die Anfechtung dieser Zahlungen.

    § 131 InsO

  3. 03

    Alle Gläubiger vollständig angeben

    Vergessene Forderungen werden nicht von der Restschuldbefreiung erfasst – vorsätzlich verschwiegene führen zur Versagung.

    § 290 Abs. 1 Nr. 6 InsO

  4. 04

    Keine neuen Schulden aufnehmen

    Neue Kredite oder Ratenkäufe kurz vor dem Antrag werfen Fragen zur Redlichkeit auf.

    § 290 Abs. 1 Nr. 4 InsO

  5. 05

    P-Konto sofort einrichten

    Bei Kontopfändung zählt jeder Tag: Wird das Konto innerhalb eines Monats umgewandelt, wirkt der Schutz rückwirkend.

    § 899 ZPO

  6. 06

    Vermögenswerte ehrlich offenlegen

    Lebensversicherung, Bausparvertrag oder Auto müssen angegeben werden – Verschweigen gefährdet alles.

    § 290 Abs. 1 Nr. 5 InsO

  7. 07

    Post nicht ignorieren

    Fristen aus Mahn- und Vollstreckungsbescheiden laufen weiter. Öffnen und sammeln Sie jedes Schreiben.

    § 700 ZPO

  8. 08

    Verträge prüfen, nicht vorschnell kündigen

    Mietvertrag, Handy oder Leasing: manches muss bleiben, anderes sollte beendet werden – das klärt die Beratung.

    § 109 InsO

  9. 09

    Selbstständigkeit offen ansprechen

    Wer früher selbstständig war, landet ggf. in der Regelinsolvenz statt im Verbraucherverfahren.

    § 304 InsO

  10. 10

    Steuererklärungen nachholen

    Offene Steuerpflichten verzögern das Verfahren und können eigene Probleme verursachen.

    § 290 Abs. 1 Nr. 2 InsO

Ablauf

In vier Schritten zur Entschuldung

01

Unterlagen sammeln

Mit dieser Checkliste – unvollständig ist kein Hindernis für das Erstgespräch.

02

Kostenlose Fallanalyse

Wir berechnen Freibetrag, Ratenspielraum und den passenden Weg.

03

Außergerichtlicher Einigungsversuch

Pflichtschritt vor dem Antrag – oft schon der Weg aus den Schulden.

04

Insolvenzantrag & Neustart

Restschuldbefreiung in der Regel nach drei Jahren.

Unterlagen unvollständig? Kein Problem.

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Diese Checkliste dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall.